Faser ABC / Einzeleintrag

Dochtgarn

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Dochtgarn_FASERABC Dochtgarne bestehen lediglich aus einem Faden, der in der Regel vergleichsweise dick ist. Dieser Faden wird nur lose versponnen und/oder nur leicht gedreht. So entstehen der wattig-weiche Effekt und das große Volumen. Das weiche Garn neigt dann stark zum Verfilzen und wird auch als „Filzwolle“ gehandelt. Das Nicht-Verzwirnen macht Dochtgarne besonders weich, führt aber auch dazu, dass sie schnell reißen. So der allgemeine Sprachgebrauch.
Für „echtes“ Dochtgarn nimmt man einen dünnen, festen Faden (eben den Docht, daher der Name) und spinnt die Fasern drumherum. Das Ganze macht das Garn dann doch sehr haltbar. Theoretisch könnten Dochtgarne sowohl dünn als auch dick sein, sind aber meist eher dick.

Foto: Simone Kegler

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